BurgKoenigstein

Informationen für Eltern

 

Sehr geehrte Eltern!

Nachdem Sie sich dazu entschlossen haben, Ihrem Kind die Chance zum Erlernen eines Instrumentes zu geben, fragen Sie sich sicher, wie Sie Ihr Kind unterstützen können, ohne zuviel Druck auszuüben. Ihr Anteil am Gelingen geht weit über Taxi- und Finanzierdienste hinaus.

 

Punkt 1: Begleiten Sie positiv die musikalischen Fortschritte.
Für Kritik ist der Lehrer zuständig.

Punkt 2: Schaffen Sie Zeit zu regelmäßigem Üben.
Gerade am Anfang ist das oft schwierig. Gern genutztes Zeitfenster ist die Zeit vor oder nach dem Abendessen, zwischen den Hausaufgaben (was sich sehr positiv auf das Lernen auswirkt!) oder direkt nach dem Mittagessen. Helfen kann Ihnen und Ihrem Kind ein Wochenplan, in dem genau festgelegt wird, wann geübt wird. In eine Tabelle mit den Wochentagen können die Kinder über mehrere Wochen hinweg eintragen, dass sie geübt haben. Sobald die Aufgaben differenzierter werden, kann auch ein E für Etüde, ein T für technische Übung oder ein K für das Üben des Konzertstückes verwendet werden.Hat Ihr Kind über den Zeitraum von ca 10 Wochen die gemeinsam verabredete Übzeit mit wenigen Ausnahmen eingehalten, kann es eine schöne Belohnung geben - von einem dicken Lob und selbstgebackenen Kuchen bis zum Kinobesuch ist alles möglich. Am Anfang wird Ihr Kind Ihnen und dem Lehrer zuliebe üben. Erst nach einigen Jahren wird es soweit sein, dass es übt, weil es den Wert des Musizierens erkannt hat. Bei kleineren Kindern hilfreich ist das Wochenendkonzert in der Familie. Zu Kaffee und Kuchen gibt es ein Vorspiel des in der Woche Geübten. Die Aufmerksamkeit der Eltern gehört nun den Kindern - darüber freuen sie sich meist besonders. Und auch hier gilt: positiv begleiten. Der Lehrer wird in der nächsten Stunde schon klarstellen, dass dieser oder jener Fehler verbessert werden muss.

Punkt 3: Kaufen Sie eine Mappe, durch die alle Noten vor Regen und Verknicken geschützt sind und in die noch ein Hausaufgabenheft und ein Repertoireheft passen.

Punkt 4: Geben Sie nicht auf.
Sogar mit wenig üben ist bei normal begabten Kindern viel zu erreichen: Jeder Lehrer kennt Schüler, die bis zum Abitur selten geübt haben und dennoch Stücke der oberen Mittelstufe, vielleicht sogar Oberstufe spielen und das Musizieren als wichtigen Bestandteil ihres Lebens begreifen.

In welchem Alter ist welche Ausbildung zu empfehlen?

Ab 18 Monate können Sie den Eltern-Kind-Kurs, die musikalische Früherziehung und das Instrumentenkarussel nutzen.

Mit 6 Jahren kann der Instrumentalunterrricht in den Fächern Blockflöte, Klavier, Geige, Cello, Gitarre und Schlagzeug beginnen. Ab 7 Jahre kommen die Fächer Querflöte und Klarinette hinzu. Ab dem 8. Lebensjahr können Horn, Trompete, Posaune oder Fagott erlernt werden.

Ab 10 Jahre können Kinder jedes Instrument erlernen. Dazu stehen der Einzel- und der Gruppenunterricht zur Auswahl. Besonders im Einzelunterricht können die Kinder besonders gefördert werden.

Ihre Garnet Gien
Musikschulleiterin