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Christoph Collenberg

collenberg 2019

Christoph Collenberg, geboren 1982 in Essen, erhielt mit 16 Jahren erstmalig Saxophonunterricht bei Axel Knappmeyer. Von 2004 bis 2008 studierte er am Konservatorium Arnhem in den Niederlanden Jazzsaxophon mit Nebenfach Querflöte bei Jörg Kaufmann und Frans Vermeersen sowie unter anderem Komposition, Arrangement und Songwriting bei Hazel Leach, Rhythmik bei Joop van Erven und Improvisation bei Michael Gustorff (Abschluss als Bachelor of Music). Zusätzlich erfolgte in dieser Zeit Saxophonunterricht bei Matthias Nadolny und später Komposition/Arrangement bei Frank Reinshagen. An der Robert Schumann-Musikhochschule Düsseldorf studierte er von 20012 bis 2018 den Studiengang Musik und Medien. Ebenfalls an der RSH Düsseldorf studierte er im Bereich "Klang und Realität", Studienrichtung "Epistemische Medien" (Abschluss als Master of Music). Mit seinem psychogeographischen Hörstück "Routine", das in der Sendung SWR2 Tandem ausgestrahlt wurde, wurde er beim ARD PiNball 2016 als einer von fünf Finalisten nominiert. Unter Collenbergs Regie entstand 2018 das experimentelle 60-minutige Visual-Music-Doppelportrait "un|sounding the self" über die beiden amerikanischen Künstler Christopher Shultis und Craig Shepard, das sowohl als audiovisuelle Arbeit als auch als Hörstück vorliegt, von diversen internationalen Festivals ausgewählt und bei Gruenrekorder veröffentlicht wurde. Außerdem wirkte er als Saxophonist in der Hörspielserie "Dummrum - was machen die Herumlieger eigentlich" von Tom Heithoff mit, die unter anderem im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde. Als freiberuflicher Musiker und Musikpädagoge ist er in und um Frankfurt tätig.