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Jelka Stipnieks

Jelka Stipnieks

 geb. 1965, erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit sechs Jahren bei Marie-Luise König von Kleist in Berlin Dahlem. Nach ihrem Tod übernahm ihr Schüler Thomas Marquard den Unterricht und bei ihm sammelte sie erste Erfahrungen im Sonaten- und Quartettspiel. Zeitgleich wurde sie jüngstes Mitglied im Sinfonieorchester der FU und TU Berlin, mit dem sie sich auch als Solistin erproben durfte.

Sie erweiterte ihr Orchesterspiel bald durch die erfolgreiche Aufnahme im Rias-Jugend-Orchester, wodurch ihr Wunsch, das Geigenspiel beruflich auszuüben, genährt wurde. Rainer Johannes Kimstedt bereitete sie dann auf das Studium der Geige an der Hochschule der Künste Berlin vor und unterrichtete sie dort über die ersten Studienjahre, bis sie in die Geigenklasse von Kolja Blacher überwechselte. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits aktives Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.

Trotz aller Ambitionen entschied sich Jelka Stipnieks, die professionelle Laufbahn zu verlassen und das Unterrichten und freie Musizieren mit einem bürgerlichen Beruf zu verknüpfen. Heute ist sie Leiterin der operativen Station im St. Josef Krankenhaus Königstein und gibt Einzelstunden an der Musikschule Königstein. Im Instrumentenkarussell möchte sie auch die jüngsten „Bewerber" für die Geige begeistern.

Jelka Stipnieks arbeitet außerdem zur Zeit an ihrer Zertifizierung zum Colourstringsteacher (siehe auch unter colourstrings.fi) um den Kindern eine umfassende, moderne und kindgerechte Ausbildung zu gewährleisten. Colourstrings ist international erfolgreich.